100 Millionen Euro hätte der FC Arsenal in den finalen Tagen des Sommertransfermarkts für Thomas Lemar auf den Tisch gelegt. Als Folge dessen wäre Alexis Sánchez wohl zu Manchester City gewechselt. Doch die Kettenreaktion blieb aus. Lemar zog es vor, bei der AS Monaco zu bleiben, um sich dort in Ruhe weiterentwickeln zu können.

Doch nach knapp einem halben Jahr überwiegt die Enttäuschung bei dem quirligen Linksfuß. In der Champions League scheiterten die Monegassen sang- und klanglos in der Gruppenphase, dazu belegt das Team von Leonardo Jardim in der Ligue 1 nur den dritten Rang.

Chelsea mit Mega-Angebot

Die Gunst der Stunde will nun offenbar der FC Chelsea nutzen. Die ‚L’Équipe‘ berichtet, dass die Blues im Januar eine 90-Millionen-Offerte bei Monaco hinterlegen könnten, um Lemar aus seinem bis 2020 datierten Vertrag herauszukaufen.

Sollte der Deal über die Bühne gehen, wäre Lemar ein weiterer Star aus der langen Reihe beim letztjährigen Champions League-Finalisten, der binnen kürzester Zeit die Koffer packt. Zuvor hatten sich bereits Kylian Mbappé, Bernardo Silva, Tiemoué Bakayoko und Benjamin Mendy aus dem Stade Louis II verabschiedet.

PlausibelFT-Meinung: Für die Königsklasse wäre Lemar im Chelsea-Trikot nicht mehr spielberechtigt – das müssten die Blues bedenken. Ob der Linksaußen den Londonern unter diesen Umständen 90 Millionen Euro wert wäre, erscheint zumindest fraglich. Monaco seinerseits steht unter keinem akuten Verkaufsdruck. Das galt allerdings auch im Sommer, als man reihenweise Stars ziehen ließ.