Der Wechsel von Eliaquim Mangala hat sich für Manchester City zu einer schier unendlichen Geschichte entwickelt. Bereits vor einem Monat wurde von einer Einigung zwischen den ‚Citizens‘ und Mangalas Klub FC Porto berichtet, was folgte war erst einmal – nichts.

Höhepunkt der Posse war dann vor zehn Tagen ein aufgrund eines vermeintlichen Systemhacks zu früh veröffentlichtes Video, in dem der 23-Jährige bereits von seinem neuen Klub schwärmte: „Ich bin hier, um mit dem Team Titel zu gewinnen. Die Liga, den Pokal und die Champions League. Ich bin sehr ehrgeizig und deshalb bin ich hier. Mein Ziel ist, so viele Spiele wie möglich zu machen und der Mannschaft bestmöglich zu helfen.

Nun kommt aber wieder Bewegung in die Angelegenheit. Laut Informationen der ‚Manchester Evening News‘ stehen die ‚Skyblues‘ kurz vor der Verpflichtung von Mangala. Die Ablösesumme für den Innenverteidiger beträgt rund 40 Millionen Euro. Der dreimalige französische Nationalspieler, der bei der Weltmeisterschaft in Brasilien nicht zum Einsatz kam, ist das letzte fehlende Puzzlestück im City-Kader. In Manchester soll der ehemalige Lütticher in der Abwehr den Platz neben Leitfigur Vincent Kompany einnehmen.

Der Wechsel gestaltete sich vor allen Dingen aufgrund der undurchsichtigen Lage der Transferrechte, die bei mehreren Parteien liegen sollen, bisher als schwierig. Mit den Mangala-Millionen lägen Manchesters Transferausgaben in diesem Sommer bei insgesamt 65,5 Millionen Euro. Weil die ‚Citizens‘ nach einem Urteil der UEFA aber nur 60 Millionen für neue Spieler ausgeben dürfen, müsste der englische Meister noch einen Spieler verkaufen.