Viermal hintereinander landete Tottenham Hotspur zuletzt unter den ersten vier Teams der Premier League. In der vergangenen Spielzeit erreichte man sogar das Finale der Champions League. Insbesondere ein Verdienst von Trainer Mauricio Pochettino, der seit Mai 2014 die Geschicke des Teams leitet.

Doch nun, im sechsten Jahr seiner Amtszeit, fängt Tottenham an zu bröckeln. Nicht nur das desaströse Königsklassen-Debakel gegen den FC Bayern (2:7) nagt an Pochettinos Denkmal. Auch in der Premier League läuft es für die Spurs nicht rund. Nach zwölf Spielen ist man nur 14., mit 14 Punkten auf der Habenseite.

West Ham vor der Brust

Die Zweifel an Pochettino werden auf der Insel lauter. Und der ‚Telegraph‘ schreibt nun, dass der Argentinier sein Team in der Länderspielpause wieder auf Kurs bringen muss. Das folgende Stadtderby bei West Ham United könnte demnach schon ein Job-Endspiel für den Argentinier sein – trotz Vertrags bis 2023.

Besonders interessiert gucken dann wohl auch die Bayern hin. Erst am Montag hatte ‚The Athletic‘ berichtet, dass Pochettino der Münchner Wunschkandidat auf den vakanten Trainerposten ist. Insbesondere Sportdirektor Hasan Salihamidzic ist ein Fan des 47-Jährigen und pflegt dem Vernehmen nach den Kontakt zu Pochettino.

FT-Meinung: Pochettino, Erik ten Hag, Thomas Tuchel und sogar Pep Guardiola: Die Liste potenzieller neuer Bayern-Trainer ist so lang wie prominent. Sollte der Spurs-Coach aber tatsächlich schon im Winter verfügbar sein, würde dies wohl die aktuellen Bayern-Sondierungen über den Haufen werfen.