Dass José Mourinho ein glühender Fan von Mesut Özil ist, ist kein Geheimnis. „Özil ist einzigartig“, stellte The Special One einst fest, als beide in Diensten von Real Madrid standen, „es gibt keine Kopie von ihm, nicht mal eine schlechte. Er ist der beste Zehner der Welt. Er hat die Sachen für mich und seine Mitspieler mit seinen Einfällen und Entscheidungen einfacher gemacht. Jeder liebt ihn und kann ein bisschen von Figo und Zidane in ihm sehen.

Folgerichtig ist der deutsche Nationalspieler genau der Profi, der dem Portugiesen bei Manchester United fehlt. Wie ‚The Telegraph‘ berichtet, soll Özil die bei den Red Devils vakante Spielmacherposition besetzen. Der Startrainer will die einstige Transferentdeckung aber erst im kommenden Sommer ins Theatre of Dreams lotsen, da er die geforderte Winterablöse von 22 bis 28 Millionen Euro nicht zahlen will. Nach der Saison ist Özil ablösefrei.

Die Informationen des ‚Telegraph‘ passen perfekt ins Bild. Die ‚Sun‘ berichtete am gestrigen Freitag, dass Mourinho seine Scouts losgeschickt hat, um einen Magier“ für die Spielmacherposition zu finden. Mit Henrikh Mkhitaryan ist der Portugiese mehr als unzufrieden, wie er erst kürzlich öffentlich kundtat. Ähnliches gilt für Juan Mata. Und auch Marcus Rashford, Jesse Lingard sowie Paul Pogba, die abwechselnd auf der Zehn zum Einsatz kamen, sind keine Dauerlösung.

PlausibelFT-Meinung: Özil und Mourinho verbindet eine besondere Beziehung. Der United-Coach schrieb das Vorwort für die Özil-Biografie ‚Die Magie des Spiels‘ und hat den Kontakt zum Edeltechniker nie abreißen lassen. Neben Manchester strecken auch der FC Chelsea, der FC Barcelona und Atlético Madrid die Fühler aus. Wenn Mourinho aber dem 29-Jährigen eine klare Perspektive im Old Trafford aufzeigen kann, hat er gute Chancen, den Zuschlag zu erhalten.