Vor dem gestern abgelaufenen Transfermarkt hatte sich Michael Zorc klar positioniert: Jadon Sancho sollte unter keinen Umständen verkauft werden – unabhängig von der Höhe eines möglichen Angebots. Am Ende hielten die englischen Klubs – allen voran Manchester United – dann auch die Füße still.

Doch eines ist sicher: Auf kurz oder lang wird Borussia Dortmund vor der Entscheidung stehen, eine Offerte weit jenseits der 100 Millionen Euro anzunehmen oder auch nicht. Selbiges gilt für den Youngster selbst, der im Zuge einer Pressekonferenz bei der Nationalmannschaft Stellung zu seinen Plänen bezog.

England-Rückkehr denkbar

Ich achte nicht so sehr darauf, was in den Medien steht. Ich konzentriere mich auf mein Spiel“, schob Sancho zunächst voraus, um dann doch über seine Zukunft zu sprechen, „mein Wechsel nach Deutschland hat eine Menge Druck seitens der Medien herausgenommen. Das hilft mir, mich besser zu fokussieren.“

Über eine mögliche Rückkehr nach England fügte Sancho an: „Ich kann die Zukunft nicht vorhersagen, aber ich würde mich nicht dagegen wehren. Das gleiche gilt für La Liga, aber momentan weiß ich es nicht. Ich bin einfach glücklich, dass ich spiele und das ist die Hauptsache. Ich helfe meiner Mannschaft und lerne jeden Tag etwas dazu, wenn ich auf dem Spielfeld stehe.“

opinion type avenirFT-Meinung: Für Dortmund gilt Ähnliches wie für Sancho: Ein möglicher Wechsel ist relativ weit entfernte Zukunftsmusik. Dass der Dribbler nicht ewig für Schwarz-Gelb auflaufen wird, ist klar. Als Abnehmer kommen dann aber nur absolute Topvereine in England und Spanien in Frage.