Chelsea: Bundesligarückkehr kein Thema – Marin will sich durchsetzen

Chelsea: Bundesligarückkehr kein Thema – Marin will sich durchsetzen

31.12.2012 - 16:11 Fußball England » Premier League Kommentare

Marko Marin kämpft um seinen Platz bei den BluesMarko Marin kämpft um seinen Platz bei den Blues©Maxppp

Marko Marin sieht fünf Monate nach seinem Wechsel zum FC Chelsea endlich eine Perspektive. Für den ehemaligen Bremer steht die Rückkehr in die Bundesliga in der kommenden Transferperiode nach seinem Premier League-Debüt nicht mehr zur Debatte.

Seit Ende November ist Rafa Benítez neuer Übungsleiter des FC Chelsea. Der 52-jährige Spanier brachte die ‚Blues‘ nach zuletzt schwankenden Leistungen wieder zurück in die Spur. Vom Trainerwechsel an der Stamford Bridge profitierte nicht zuletzt Marko Marin. Der Mittelfeldspieler wechselte im Sommer vom SV Werder Bremen nach London, kam unter Roberto Di Matteo jedoch nicht zum Zug. Unter Benítez feierte der 23-jährige sein Premier League-Debüt und sieht nach den Anlaufschwierigkeiten der ersten Monate wieder ein Perspektive.

So langsam bekomme ich mei­ne Einsatzzeiten und somit auch Spielpraxis. So kann es weitergehen. Wie Rafa Benitez, der neue Trainer, es mir erklärt hat, will er mich behutsam aufbauen, vorsichtig vorgehen, damit es keinen Rückschlag gibt“, freut sich der 16-fache Nationalspieler im Gespräch mit dem ‚kicker‘ über die Entwicklung der vergangenen Wochen. Marin möchte um seinen Platz im Starensemble des amtierenden Champions League-Siegers kämpfen und sieht keinen Grund, in der kommenden Transferperiode in die Bundesliga zurückzukehren.

Ich habe keine Gespräche geführt. Die Rückkehr in die Bundesliga ist momentan kein Thema“, sagt Marin mit Blick auf das mögliche Interesse von Borussia Mönchengladbach an seiner Person. Sollte sich seine Perspektive in London mittel- bis langfristig nicht entscheidend verbessern, steht er einer möglichen Leihe jedoch durchaus offen gegenüber: „Wenn ich das Gefühl hätte, woanders mehr Einsätze zu bekommen und dabei mich weiterzuentwickeln, wäre dies denkbar. Unter der Bedingung, dass Chelsea nichts dagegen hat.

Martin Müller-Lütgenau

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