Wir werden André nicht verkaufen. Daran wird sich auch nichts ändern“, erklärte Rudi Völler am Donnerstag gegenüber der ‚Bild‘. Bayer Leverkusen versucht, die Wechselgerüchte um André Schürrle bereits im Keim zu ersticken. Trotz der Blockadehaltung von Völler und Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser scheint der FC Chelsea die Bemühungen um den 21-jährige Offensivspieler weiter voranzutreiben.

Nach Informationen der ‚Bild‘ bereiten die ‚Blues‘ ein letztes verbessertes Angebot vor, obwohl der Champions League-Sieger bereits mit einer Offerte über rund 25 Millionen Euro bei den Bayer-Verantwortlichen abblitzte. „ So ein Klub wie Chelsea lässt sich durch eine Absage nicht schocken“, befürchtete Völler unter der Woche. Dennoch stellt der Sportdirektor klar, dass „die Sache für uns erledigt ist.

Der Londoner Nobelklub hat die Causa Schürrle allem Anschein nach noch nicht zu den Akten gelegt. Der Vertrag des Nationalspielers, der bei der Europameisterschaft gegen Dänemark und Griechenland auf der linken Außenbahn Akzente setzte, ist noch bis 2016 datiert. Für Bayer besteht aktuell keine Notwendigkeit, den 21-Jährigen, der 2011 für acht Millionen Euro von Mainz 05 zur ‚Werkself‘ wechselte, abzugeben. Sollte Chelsea jedoch ein Angebot jenseits der 30 Millionen Euro-Grenze abgeben, dürfte selbst Völler und Holzhäuser ins Grübeln geraten.