Maurizio Sarri ist das Verhalten des FC Bayern im Werben um Callum Hudson-Odoi übel aufgestoßen. Auf der heutigen Pressekonferenz sagte der Trainer des FC Chelsea: „Ich denke nicht, dass sie professionell vorgehen. Sie sprechen über einen Spieler, der bei Chelsea unter Vertrag steht.“

Somit hätten die Bayern „unseren Verein nicht akzeptiert“. Seit Wochen buhlen die Münchner um Hudson-Odoi. Am Mittwoch bestätigte Hasan Salihamidzic das Interesse. „Er ist ein sehr interessanter Spieler, den wir unbedingt verpflichten wollen“, sagte der Sportdirektor. Zur Erläuterung: Solche Statements sind nach FA-Statuten untersagt, die FIFA hingegen geht kulanter mit dem öffentlichen Werben um Spieler anderer Klubs um.

Sarri lobt Hudson-Odoi

Chelsea will sein Eigengewächs halten und droht sogar schon mit dem Einschalten des Weltverbandes. Sarri lobt: „Ich bin sehr glücklich mit dem Spieler, weil er sich verbessert. In der Defensivarbeit macht er große Fortschritte. Er arbeitet im Moment sehr gut, ich bin zufrieden und möchte ihn auch in Zukunft hier haben.“ Allzu leicht gestaltet sich dieses Unterfangen jedoch nicht.

Hudson-Odois Vertrag läuft 2020 aus. Eine Verlängerung soll der 18-Jährige ausgeschlossen haben. Stattdessen sieht er seine Zukunft in München. Rund 40 Millionen Euro Ablöse stehen im Raum. Zwischenzeitlich war auch schon von einer Einigung zwischen den Klubs die Rede.