Seit dem vergangenen Sommer ist Borussia Dortmund Experte im Verhandeln um kürzlich erworbene Transfergewinne. Im Poker um Ousmane Dembélé hat der BVB dem FC Barcelona 150 Millionen Euro von den Neymar-Millionen abknöpfen können. Ähnliches könnte sich nun im Winter wiederholen.

Englische Gazetten spekulieren darüber, dass Jürgen Klopp mit Hilfe der Coutinho-Millionen sein Interesse an Pierre-Emerick Aubameyang konkretisieren könnte. Demnach soll es die Überlegung geben, dass Roberto Firmino, den Klopp erfolgreich zum Mittelstürmer umfunktioniert hat, wieder eine Position zurückrutscht und die Spielmacherposition bekleidet. Die vakante Sturmposition könnte dann Aubameyang übernehmen.

Schmerzgrenze reduziert auf 60 Millionen

Die ‚Bild‘ schätzt die Wahrscheinlichkeit für ein solches Szenario als eher unrealistisch ein. Gleichwohl soll aber ein Winterabschied des gabunischen Torjägers nicht gänzlich ausgeschlossen sein. Demnach soll der BVB bei einem Angebot in Höhe von 60 Millionen Euro gesprächsbereit sein.

UnwahrscheinlichFT-Meinung: Gänzlich ausgeschlossen ist ein Wechsel von Aubameyang nach Liverpool nicht. Die vermeintlich geforderte Ablöse stellt zumindest kein Hindernis da. Allzu wahrscheinlich sind die Spekulationen aber auch nicht. Klopp schreibt sich auf die Fahne, dass er Firmino erfolgreich zum Stürmer umgebaut hat. Dass er ihn nun wieder ins Mittelfeld beordert, ist nicht zu erwarten. Ganz konkrete Gerüchte über einen Coutinho-Nachfolger kursieren allerdings bislang nicht.