Ralf Fährmann hat bei Norwich City einen schwierigen Start ohne Premier League-Einsatz hinnehmen müssen. Seine Euphorie bremst dies jedoch nicht. „Ihm gefällt es sehr gut in England. Sowohl der Klub als auch der Fußball, der hier gespielt wird, faszinieren ihn“ berichtet sein Berater Stefan Backs gegenüber FT.

Warum wechselte Fährmann von Ersatzbank zu Ersatzbank?

Viele Schalker Fans bringen kein Verständnis dafür auf, dass Fährmann, der auch während seiner Leihe nach England Fan-Liebling ist, bei Norwich nur auf der Bank sitzt. Lediglich im Ligapokal gegen Crawley Town (0:1) stand der 30-Jährige, dessen Leihe (ohne Kaufoption) bis zum Saisonende datiert ist, im Kasten.

Sein Berater bringt Licht ins Dunkle: „Er wusste vorher nicht, dass er nicht spielen wird, allerdings gab der Trainer ihm auch keine Einsatzgarantie“, so Backs. Stammtorwart Tim Krul verdiente sich den Platz in der Startelf mit seinen Leistungen in der Aufstiegssaison.

Eine Rolle als Pokaltorwart, wie sie in England und Spanien häufig Verwendung findet, ist ebenfalls nicht festgelegt worden. Dennoch pflegen die beiden Torhüter ein gutes Verhältnis. „Er versteht sich gut mit Krul, Ralf ist ein sehr umgänglicher Mensch. Trotzdem will natürlich jeder Spieler gerne spielen“, fährt Backs fort. Seine Trainingsleistungen machen Fährmann zusätzlich Mut, bald Einsatzminuten zu bekommen.

Vorzeitige Rückkehr nach Schalke möglich?

Auch wenn der Schalker in der Hinrunde nicht mehr zum Einsatz käme, ist eine vorzeitige Beendigung des Leihgeschäfts „ausgeschlossen“. Den Konkurrenzkampf bei den Canaries will er annehmen. Dasselbe gilt für die kommende Saison bei S04. „Stand jetzt wird Ralf nach Schalke zurückgehen, natürlich muss man auch die Entwicklung bei Alexander Nübel abwarten“, so sein Berater, der sich auch um Nübels Angelegenheiten kümmert. Mit Markus Schubert lauert ein weiterer talentierter Torhüter auf seine Chance. Der Aufgabe würde sich Fährmann jedoch stellen wollen.