Die Chance, dass Philippe Coutinho ab Januar für den FC Barcelona aufläuft, haben sich angeblich gesteigert. Die spanische Zeitung ‚Sport‘ berichtet, dass der FC Liverpool mittlerweile bereit ist, seinen Superstar für eine Ablösesumme in Höhe von 150 Millionen Euro gehen zu lassen. Diese könne sich auch aus einem Fest- und einem Bonusbetrag zusammensetzen. Eine Grundvoraussetzung für Barça.

Noch im Sommer weigerte sich der LFC partout, Coutinho abzugeben. Offenbar wollten die Vereinsspitze und Trainer Jürgen Klopp am Beispiel des Brasilianers – der zwischenzeitlich mit einem mysteriösen Rückenleiden ausfiel – ein Exempel statuieren. Coutinho musste bleiben, seine Leistung schmälerte das aber nicht. Neun Scorerpunkte in zwölf Spielen stehen für den 25-Jährigen zu Buche.

PSG mischt mit

Mit Paris St. Germain ist noch ein weiterer europäischer Topklub am Offensiv-Wirbler dran. Ob die Franzosen aber mit Blick auf die Einhaltung der Financial Fairplay-Richtlinien in der Lage sind, einen weiteren Mega-Transfer zu stemmen, ist äußerst fraglich. Wenn Coutinho wechselt, dann wohl nur nach Katalonien. Barça hat in Mesut Özil und Christian Eriksen aber Alternativen parat.

UnwahrscheinlichFT-Meinung: Die Frage, weshalb Liverpool nach dem Transferkampf im Sommer nun bereit sein sollte, Coutinho doch abzugeben, drängt sich auf. Sportlich ist der Brasilianer trotz allen Frusts nach wie vor über jeden Zweifel erhaben. Und auch seine Vertragslaufzeit bis 2022 setzt Liverpool in keiner Weise unter Druck. Ein Wechsel im Winter scheint abwegig.