Satte 93 Millionen Euro fordert Manchester City dem Vernehmen nach als Ablöse für Sergio Agüero, sollte sich dieser dazu entscheiden, seine Zukunft nicht im Etihad Stadium zu sehen. Paris St. Germain hat neben Real Madrid und dem FC Chelsea seinen Hut in den Ring der Interessenten geworfen.

Der Argentinier stellte seine Zukunft unlängst in Frage: „Ich habe drei Monate, um mein Bestes zu geben und dem Klub zu helfen und der Klub wird entscheiden, ob ich hier einen Platz habe oder nicht.“ Deshalb ist es nur konsequent, dass sich die Skyblues mit einem möglichen Nachfolger beschäften. Laut dem englischen Boulevardblatt ‚Sun‘ hat Trainer Pep Guardiola diesen in Pierre-Emerick Aubameyang ausgemacht.

Groteske Ablösesumme

Der Stürmer von Borussia Dortmund hatte mit einem Interview für Furore gesorgt, in dem er sich nachdenklich über seine Zukunft im Signal Iduna Park äußerte. Die Aussagen heizten die ohnehin schon seit Monaten lodernden Gerüchte über einen Abschied weiter an, wenngleich Aubameyang klarstellte, sich einen Verbleib in Dortmund vorstellen zu können..

City soll laut dem ‚Sun‘-Bericht bereit sein, 46 Millionen Euro plus Bonuszahlungen in den Ruhrpott zu überweisen. Eine Summe, bei der BVB wohl nur müde lächeln würde. Der Gabuner selbst gab in besagtem Interview an, dass nicht die englische Premier League, sondern die spanische Primera División seine favorisierte Liga bei einem potenziellen Wechsel sei: „Es gibt einige Leute, die mit mir ständig über England reden, aber es ist nicht die Liga, die mich am meisten anzieht.

Auba nur dritte Wahl?

Dem Bericht zufolge ist der Führende der Bundesliga-Torschützenliste allerdings nur dritte Wahl bei den Citizens. Da Lionel Messi wohl nicht zu haben sein wird, stehen auch bei Antoine Griezmann die Chancen auf eine Verpflichtung schlecht.

Stadtrivale Manchester United befindet sich im Rennen um den Franzosen wohl in der Pole Position. Ob der Umstand, nicht erste Wahl zu sein, Citys Erfolgsaussichten bei Aubameyang erhöht, erscheint zumindest fraglich.

FT-Meinung: Dass sich Manchester City mit Aubameyang beschäftigt, mag sein. Die von der ‚Sun‘ ins Spiel gebrachten 46 Millionen Euro Ablöse plus eventueller Bonuszahlungen würden im BVB-Lager aber als verfrühter Aprilscherz verstanden werden. Das Angebot, sollte es in dieser Höhe ausfallen, wäre nicht ansatzweise marktgerecht für einen Angreifer von Weltklasseformat.

Zudem hat der 27-Jährige zuletzt die Tür für einen Wechsel in die Premier League eher geschlossen als geöffnet. Der Umstand, dass Auba in Manchester nur als dritte Wahl verpflichtet werden würde, könnte die entscheidenden Zweifel zu Ungunsten von ManCity beim extrovertierten Stürmer wecken.