Gonzalo Higuaín steht angeblich unmittelbar davor, seine Leihe beim AC Mailand vorzeitig abzubrechen. Nach Informationen der ‚Marca‘ hat sich der argentinische Mittelstürmer mit dem FC Chelsea geeinigt. „In den kommenden Stunden“ könne Higuaín an der Stamford Bridge ankommen, um sämtliche nötigen Dokumente zu unterzeichnen, berichtet die größte spanische Sportzeitung.

Über den genauen Ablauf des bevorstehenden Deals schweigt sich die ‚Marca‘ allerdings aus. Fakt ist: Higuaín steht vertraglich noch bis 2021 bei Juventus Turin im Wort. Weil Milan und Juve im vergangenen Sommer eine Kaufoption vereinbart hatten, besitzen jedoch auch die Rossoneri ein Mitspracherecht. Ein Deal kann somit nur unter Einverständnis sämtlicher Parteien zustande kommen.

Sarri fordert Neuner

In den zurückliegenden Wochen hatte Chelsea-Trainer Maurizio Sarri unmissverständlich deutlich gemacht, dass er einen neuen Angreifer für sein Starensemble benötigt. Álvaro Morata und Olivier Giroud entsprechen nicht den Vorstellungen des Italieners, der mehrfach auf Eden Hazard im Sturmzentrum baute – unter anderem bei der gestrigen 0:1-Pleite im EFL Cup bei Tottenham Hotspur.

Zwischenzeitlich wurden bei den Blues unter anderem Edinson Cavani (PSG), André Silva (Sevilla) und Karim Benzema (Real) gehandelt. Die Wahl ist nun offenbar auf Higuaín gefallen, dessen komplizierte Vertragssituation allerdings noch Probleme machen könnte.

Heißes ThemaFT-Meinung: Die Meldung der ‚Marca‘ klingt sehr konkret. Sollten alle drei beteiligten Klubs an einem Strang ziehen, könnte der Deal über die Bühne gehen. Für das Einverständnis von Milan spricht, dass Higuaín seiner Form seit Saisonbeginn ziemlich deutlich hinterherhinkt.