Es war eine gebrauchte Woche für José Mourinho. Und es könnte seine letzte als Trainer von Manchester United gewesen sein. Dem 1:1 gegen die Wolverhampton Wanderers folgte das Ausscheiden gegen Zweitligist Derby County im Pokal. Gekrönt wurde der Negativtrend gestern von einem 1:3 gegen West Ham.

Die schlechten Ergebnisse sind das eine. Viel schwerer wiegt aber der Vertrauensverlust in Hinblick auf das eigene Team. Immer wieder ist zu hören, dass sich mittlerweile Großteile der Mannschaft gegen The Special One verschworen haben. Die Leistungen auf dem Platz untermauern diese These.

Laut der ‚Daily Mail‘ ist aus dem Umfeld der Mitarbeiter der Red Devils zu hören, dass Ende dieser Woche Schluss sein könnte für Mourinho im Old Trafford. Zu groß sind die Gräben zwischen dem eigenwilligen Trainer und seinen Spielern wohl geworden. Was die Suche nach einem Nachfolger angeht, gibt es unterschiedliche Informationen.

Der Name Zinedine Zidane geistert vermehrt durch Manchester. Die ‚Sun‘ hatte zuletzt berichtet, dass der Franzose bereits Englischunterricht nimmt, um sich auf ein Engagement bei United vorzubereiten. ‚ESPN‘ hält dagegen und zitiert eine Quelle aus dem Vereinsumfeld, die eine Annäherung von United als „Unsinn“ bezeichnet.

FT-Meinung: Bleibt Mourinho noch länger, droht United, komplett den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren. Zidane wäre die geeignetste Lösung, die der Trainermarkt derzeit hergibt. Gut möglich, dass die Gespräche im Hintergrund schon laufen.