In 62 Spielen 22 Tore in der Eredivisie, in eineinhalb Jahren Bundesliga bei der TSG Hoffenheim 35 Spiele, aus denen 13 Treffer resultierten. Keine Frage: Mark Uth weiß, wo das Tor steht. Im Schnitt netzt er damit mindestens in jedem dritten Spiel. Diese Zahlen sind umso bemerkenswerter, da Uth nur selten die Rolle als zentraler Stürmer ausfüllt, sondern meist auf dem Flügel oder hängend positioniert ist. Zudem bremsten ihn zahlreiche Verletzungen immer wieder aus, wie zuletzt ein Muskelbündelriss nach dem fünften Spieltag, der eine zweimonatige Pause nach sich zog.

Neben seinen Abschlussqualitäten zeichnet den 25-Jährigen vor allem seine Schnelligkeit und Agilität aus, die ihn zu einen gefährlichen Offensivallrounder machen. Während Bundestrainer Joachim Löw den Linksfuß schon lange auf dem Schirm hat, hat sich Uth nun scheinbar auch auf die Notizblöcke von englischen Klubs gespielt.

Wie der ‚Daily Mirror‘ berichtet, haben Tottenham Hotspur und der FC Southampton ein Auge auf den Deutschen geworfen und sind beide daran interessiert, den treffsicheren Allrounder im Sommer auf die Insel zu locken. Da sein Vertrag im Jahr 2018 ausläuft, soll Uth demnach nur knapp sieben Millionen Euro kosten.

FT-Meinung: Uth ist ein interessanter Spieler. Ein Spätstarter im klassischen Sinne, der ganz viele interessante Eigenschaften eines Offensivspielers in sich vereint. Sollte Uht im Sommer 2017 tatsächlich mit einem Abschied aus Hoffenheim kokettieren, würden auch aus der Bundesliga ambitionierte Klubs Interesse anmelden.