Ich habe drei Monate, um mein Bestes zu geben und dem Klub zu helfen und der Klub wird entscheiden, ob ich hier einen Platz habe oder nicht“, sinnierte ein sichtlich genervter Sergio Agüero, nachdem er beim 2:1-Sieg gegen Swansea City erneut dem erst 19-jährigen Doppeltorschützen Gabriel Jesús den Vortritt lassen musste und nur als Einwechselspieler zum Zug kam. Real Madrid, der FC Chelsea und Inter Mailand sollen längst hellhörig geworden sein. Mit Paris St. Germain bringt sich nun ein weiterer Topklub in Stellung.

Wie die englische ‚Times‘ berichtet, zeigt der französische Hauptstadtklub reges Interesse am argentinischen Stürmer und soll an einem Sommerangebot arbeiten. Bei internen Gesprächen der Vereinsführung soll darüber hinaus bereits diskutiert worden sein, wie man das Gehalt von rund 15 Millionen Euro finanzieren kann. Zumal man mit Alexis Sánchez vom FC Arsenal einen zweiten Hochkaräter zum Transferziel auserkoren hat.

Manchester City soll sich seinerseits auf einen Sommer-Abgang von Agüero vorbereiten. Demnach hat sich das Vereinspräsidium auf eine Ablöseforderung von umgerechnet rund 93 Millionen Euro verständigt. Im Etihad Stadium steht der 28-jährige Argentinier noch bis 2019 unter Vertrag.

FT-Meinung: Sollte Agüero weiter nur der Platz auf der Bank bleiben, ist ein Wechsel im Sommer alles andere als unwahrscheinlich. Zumal das Verhältnis des Stürmers zu Trainer Pep Guardiola nicht das beste sein soll. Erhält Kun die Freigabe, gibt es wohl nur eine handvoll Vereine, die die Ablöse stemmen können. Einer davon ist PSG.