Rooney vor Absprung: Entscheidung frühstens im Januar

Rooney vor Absprung: Entscheidung frühstens im Januar

28.08.2012 - 14:16 Fußball England » Premier League Kommentare

Wird ManUtd bis zu zwei Monate fehlen: Wayne RooneyWird ManUtd bis zu zwei Monate fehlen: Wayne Rooney©Maxppp

Wayne Rooney sorgt auf der Insel weiter für Schlagzeilen. Der Stürmer von Manchester United könnte die Red Devils im Januar verlassen, berichten englische Medien. Aktuell scheint allerdings kein Klub bereit, die gefordete Ablöse in Höhe von umgerechnet rund 63 Millionen Euro zu zahlen.

Den Start in die neue Premier League-Saison hatte sich Wayne Rooney sicherlich anders vorgestellt. Nach einer indiskutablen Leistung zum Saisonauftakt gegen den FC Everton (0:1) fand sich der 26-jährige Stürmer beim Heimspiel gegen den FC Fulham (3:2) zunächst auf der Ersatzbank wieder. Zwar wurde der Nationalspieler nach 68 Minuten für Shinji Kagawa eingewechselt, wusste aber erneut nicht zu überzeugen und erlitt zu allem Überfluss eine tiefe Fleischwunde.

Rooney, der in den vergangenen beiden Jahren der unumstrittene Star in der Mannschaft von Trainer Sir Alex Ferguson war, droht in der Sturmhierarchie hinter Neuzugang Robin van Persie zurückzufallen. Da er den ‚Red Devils‘ mindestens einen Monat nicht zur Verfügung stehen wird, könnte der Angreifer die Zeit englischen Medien zufolge nutzen, um seinen Abschied aus dem Old Trafford vorzubereiten. Laut der ‚Sun‘ wird dies allerdings frühestens im Januar passieren.

Aktuell scheint zudem kein Klub bereit, die fällige Ablöse in Höhe von rund 63 Millionen Euro für Rooney zu zahlen, dessen Vertrag 2015 endet. Real Madrid, der FC Barcelona und Paris St. Germain zeigen dem Bericht zufolge kein Interesse. Bliebe noch Lokalrivale Manchester City, bei dem Rooney bereits 2010 Thema war. Sollte der 26-Jährige nach der Verletzung nicht zu alter Form finden und van Persie weiter auftrumpfen, könnte Ferguson gewillt sein, Rooney zu verkaufen. Kehrt der Engländer hingegen topfit zurück, wäre ein Abschied kein Thema.

Martin Müller-Lütgenau

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