Van Dijk zum FC Liverpool, Coutinho zum FC Barcelona – allmählich, so scheint es, werden die großen Transferdramen der vergangenen Monate abgearbeitet. Nicht wenige werden sich wünschen, dass dies bald auch für den Fall Alexis Sánchez gilt. Die Boulevardzeitung ‚Metro‘ berichtet nun von einer ganz neuen Wende im Wechseltheater des Chilenen in Diensten des FC Arsenal.

Anders als bisher berichtet, will der FC Chelsea demnach den Manchester-Klubs City und United ein Schnippchen schlagen. Lange galten die Citizens als Favorit, ehe sich dem Vernehmen nach United mit einem 28-Millionen-Euro-Angebot in die Pole Position brachte.

Conte will sich keine weitere Niederlage leisten

In der Ägide von Coach Antonio Conte mussten die Blues mehrere schmerzhafte Transfer-Niederlagen einstecken. Angesichts dessen täuschte Conte bereits eine gewisse Resignation in Transferfragen vor. Nun soll der Italiener bei den Chelsea-Bossen aber noch einmal energisch um Sánchez geworben haben.

Einerseits scheint der 48-Jährige zu befürchten, dass Chelsea weiteren Boden auf die Rivalen verliert. Andererseits dürfte er vor allem seinem neuen Intim-Feind José Mourinho keinen weiteren Sieg auf dem Spielermarkt gönnen, nachdem dieser bereits Contes Wunschspieler Romelu Lukaku im Sommer zu den Red Devils lotste.

City mit neuem Transfer-Ziel Nummer eins

Und City? Die Skyblues scheinen bei Sánchez ins Hintertreffen geraten zu sein. Angesichts der finanziellen Mittel und sportlichen Argumente hat das aber wohl eher mit mangelndem Interesse zu tun. Guardiolas Augenmerk gilt neuerdings offenbar dem zentralen Mittelfeld. Als Fernandinho-Ersatz soll laut ‚Manchester Evening Standard‘ der Brasilianer Fred von Shakhtar Donezk kommen. Kostenpunkt: 51 Millionen Euro.

FT-Meinung: Mittlerweile kann man wohl fast auswürfeln, zu welchem der drei Konkurrenten Sánchez am Ende wechseln wird. Klar ist einzig und allein, dass es auf der Insel nicht am Finanziellen scheitern wird. Ein City-Transfer von Fred klingt derweil plausibel. Fernandinho ist mit 33 Jahren nicht mehr der Jüngste. 51 Millionen Euro sind keine hohe Hürde für den Scheich-Klub.