Seit gestern Abend steht definitiv fest: Nach England wird Jérôme Boateng in diesem Sommer nicht wechseln. Paris St. Germain gilt als Wunschziel des Innenverteidigers, auf der französischen Prioritätenliste steht der Bayern-Profi aber nicht an erster Stelle. Der Scheichklub sucht zunächst nach einem neuen Linksverteidiger. Bei Danny Rose müsste PSG offenbar kaum Überzeugungsarbeit leisten.

Wie die englische ‚Sun‘ berichtet, möchte der WM-Fahrer lieber nach Paris als zum FC Schalke 04 wechseln. Bei Tottenham Hotspur hat der 28-Jährige keine sonderlich rosige Perspektive mehr. Da er in der Hackordnung von Mauricio Pochettino hinter Ben Davies zurückgefallen ist, hat er die Freigabe für einen Sommerwechsel erhalten.

Rose nicht die Nummer eins

In Paris ist Rose aber nicht die erste Alternative. PSG befasst sich mit Alex Sandro von Juventus Turin sowie Dalbert Henrique von Inter Mailand. Hinzu kommt Wendell, den Thomas Tuchel unbedingt von Bayer Leverkusen loseisen will. Die Werkself sträubt sich aber bislang.

Sollte das Trio nicht zu haben sein, könnte die Wahl auf Rose fallen. Für Schalke bedeutet dies im Umkehrschluss, dass man in Sachen Rose Geduld haben muss. Ein offizielles Angebot haben die Knappen nach ‚WAZ‘-Informationen aber ohnehin noch nicht abgegeben.

PlausibelFT-Meinung: Nach elf Jahren bei den Spurs will Rose seinen voraussichtlich letzten großen Vertrag unterschreiben. Logischerweise wäre der Kontrakt mit dem PSG-Logo auf dem Briefkopf deutlich lukrativer als das Arbeitspapier auf Schalke. Weil der 23-fache Nationalspieler in Paris aber nicht die erste Wahl ist, könnte Schalke am Ende dennoch zum Zug kommen.