Sneijder: Premier League-Schlusslicht winkt ab – Schalke weiter im Rennen

Sneijder: Premier League-Schlusslicht winkt ab – Schalke weiter im Rennen

04.01.2013 - 11:24 Fußball England » Premier League Kommentare

Wesley Sneijder wurde Harry Redknapp angebotenWesley Sneijder wurde Harry Redknapp angeboten©Maxppp

Inter Mailand sucht seit Wochen einen Abnehmer für Wesley Sneijder. Keine Option für den Niederländer ist der Wechsel zu den Queens Park Rangers. Der Premier League-Klub kann das üppig Gehalt des Niederländers nicht bezahlen. Damit darf Schalke 04 weiter darauf hoffen, den Superstar doch noch in die Bundesliga zu holen.

Die Verantwortlichen der Queens Park Rangers zogen Ende November die Reißleine und trennten sich nach katastrophalem Saisonstart von Mark Hughes. Unter Neu-Trainer Harry Redknapp konnte der Londoner Premier League Klub am 17. Spieltag endlich den ersten Saisonsieg feiern. Um das Tabellenschlusslicht vor dem Abstieg zu retten, muss Redknapp seinem Spitznamen ‚Harry Houdini‘ in den kommenden Monaten alle Ehre machen.

Der 65-jährige will sein Team in der aktuellen Transferphase punktuell verstärken. Kein Thema an der Loftus Road ist Wesley Sneijder. Der 28-jährige Mittelfeldspieler von Inter Mailand wurde Redknapp jüngst von einem nicht namentlich genannten Berater angeboten. „Ich wurde gefragt, ob ich Sneijder gerne verpflichten würde“, zitiert die ‚Sun‘ den ehemaligen Übungsleiter der Tottenham Hotspurs, „natürlich würde ich ihn gerne haben, aber sein Gehalt liegt jenseits unseres Budgets. Er ist ein toller Spieler, aber ein Transfer erscheint mir unrealistisch.

Sneijders Gehaltsforderungen von rund 250.000 Euro pro Woche schreckten jüngst bereits den FC Arsenal und den FC Chelsea ab. Die ‚Nerazzurri‘ wollen den Niederländer unbedingt von der Gehaltsliste streichen und sind bereit, den Nationalspieler ablösefrei ziehen zu lassen. Ein Abnehmer für Sneijder, der auch beim FC Schalke auf dem Zettel stehen soll, hat sich bislang noch nicht gefunden. Schraubt der Offensivakteur seine Forderungen herunter, könnte sich das lose Interesse der ‚Knappen‘ doch noch konkretisieren.

Martin Müller-Lütgenau

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