Nach drei Jahren bei Manchester United wird Anthony Martial den englischen Rekordmeister offenbar wieder verlassen. „Nachdem wir alle Möglichkeiten und Faktoren durchdacht haben, ist Anthony zu dem Entschluss gekommen, dass er Manchester verlassen möchte“, verkündet Berater Philippe Lamboley gegenüber ‚RMC‘ den Wechselwunsch seines Klienten.

Offenbar fühlt sich Martial bei den Red Devils nicht richtig wertgeschätzt: „Manchester will eigentlich mit ihm verlängern und ihn halten, aber wir sind uns seit Monaten uneinig. Ich denke, wenn Manchester United, der stärkste Klub der Welt, es innerhalb von acht Monaten nicht schafft, mit dir eine Übereinkunft zu erzielen, dann liegt es darab, dass sie dich nicht wirklich als wichtig ansehen. Deshalb haben wir die Entscheidung getroffen.“

Zu welchem Klub es den 22-jährigen Franzosen nun ziehen wird, will Lamboley noch nicht verraten: „Anthony hat die Wahl. Ich kann nichts Genaueres sagen, aber wenn ein Spieler wie Anthony auf den Markt kommt, gibt es zahlreiche Interessenten. Das einzige, was ich derzeit sagen kann, ist, dass es viele Trainer gibt, die ihn mögen und dass viele Klubs vorstellig werden wollen.“

Auf eine Liga will sich Martial, dessen Vertrag 2019 ausläuft, nicht festlegen. „Das ist heute nicht die wichtigste Frage. Anthony will einfach nur spielen und Spaß haben. Er muss sich gut mit dem neuen Trainer verstehen“, erklärt Lamboley. Aus der Bundesliga wurden der FC Bayern und Borussia Dortmund bereits mit dem Offensivspieler in Verbindung gebracht. Die Gerüchte haben sich bislang jedoch nicht erhärtet. ‚Sky Sports‘ bringt nun in einem aktuellen Bericht Tottenham Hotspur als Abnehmer ins Gespräch. Der Poker um Martial hat begonnen.