Sportlich hinkt Anthony Martial unter José Mourinho weiter hinterher. Nur 60 Einsatzminuten in dieser Spielzeit stehen auf dem Konto des dribbelstarken Außenstürmers. Warum also verzichtete Manchester United im abgelaufenen Transferfenster auf einen Verkauf? Zahlreiche Klubs hatten Interesse angemeldet, erhielten aber letztlich einen Korb.

Die ‚Sun‘ verweist auf eine spezielle Klausel in Martials Vertrag. Dem englischen Boulevardblatt zufolge stünden der AS Monaco im Fall eines Weiterverkaufs stolze 50 Prozent der Ablöse zu.

Kein Ablösefreier Abgang 2019

Vor allem in finanzieller Hinsicht hätte sich ein Deal im Sommer also nicht gelohnt. Hinzu kommt, dass United die Möglichkeit besitzt, Martials 2019 auslaufenden Vertrag per Klausel um ein Jahr zu verlängern. Ein ablösefreier Abgang des Franzosen droht also bis auf weiteres nicht.

Unter anderem galten im Sommer der FC Bayern und Borussia Dortmund als Interessenten an Martial. Auch der FC Chelsea, Tottenham Hotspur und Inter Mailand warfen die Angel aus. Nur zu gerne hätte der 22-Jährige den Schritt weg von den Red Devils gewagt. Der Grund: Mourinhos äußerst defensive Spielweise behagt dem Offensivspieler nicht.

PreisfrageFT-Meinung: Hartes Brot für Martial. Es scheint so, als habe er nur aus wirtschaftlichen Gründen nicht die Freigabe erhalten. Seine Perspektive unter Mourinho ist überschaubar.