Manchester United versuchte nach der WM vergeblich, Weltmeister Lucas Hernández ins Old Trafford zu locken. Nach Informationen der ‚Marca‘ waren die Red Devils Anfang August bereit, die 80 Millionen Euro hohe Ausstiegsklausel des Franzosen zu aktivieren und dessen Gehalt zu verdoppeln. Auch Stadtrivale City soll um Hernández gebuhlt haben.

Der Linksverteidiger, der auch innen in der Viererkette agieren kann, habe sich nach einigen Tagen Bedenkzeit aber für einen Verbleib bei Jugendklub Atlético Madrid entschieden. Dort hatte Hernández erst während der WM langfristig bis 2024 verlängert. Beim Turnier in Russland stand der 22-Jährige immer in der Startelf.

Interesse an Hernández wird auch dem FC Barcelona und Real Madrid nachgesagt. Atlético will die Ausstiegsklausel des begehrten Abwehrspielers daher vorsorglich auf 150 Millionen Euro erhöhen, hieß es zuletzt. Und auch United plant laut ‚Marca‘ im Winter den nächsten Vorstoß. Das Gezerre um Hernández ist wohl noch nicht vorbei.