Manchester United droht im Sommer womöglich der Verlust zweier Ausnahmekönner, die mit ihrer Situation im Old Trafford unzufrieden sein sollen. Laut ‚Daily Mirror‘ beobachtet Tottenham Hotspur die Situation von Anthony Martial mit Argusaugen. Gerüchte gab es jüngst auch um Paris St. Germain.

Noch unter Louis van Gaal schien der 21-jährige Franzose in der Vorsaison unverzichtbar. In 63 Pflichtspielen stand er auf dem Platz und steuerte 36 Torbeteiligungen bei. Seit José Mourinho das Ruder übernommen hat, haben sich die Vorzeichen geändert. Zum Stamm gehört Martial nicht mehr, konnte erst siebenmal einnetzen.

Ergreift der Angreifer im Sommer also die Flucht? Bis 2019 ist Martial an die Red Devils gebunden. 50 Millionen Euro überwies man vor eineinhalb Jahren an die AS Monaco. Zehn weitere folgen, sobald Martial seinen nächsten, den 25. Treffer, im United-Trikot erzielt. Die Spurs hatten schon vor dessen Wechsel nach Manchester um Martial gebuhlt. Vielleicht haben die Londoner im zweiten Anlauf mehr Glück.

Rashford will doch nur spielen

Ähnlich sieht die Situation bei Marcus Rashford aus. Van Gaal verhalf dem Stürmer zum Durchbruch, unter Mourinho läuft es nicht mehr ganz so rund. Meist kam Rashford zuletzt nur noch zu Kurzeinsätzen. Hauptproblem: Neuzugang Zlatan Ibrahimovic hat dem Youngster seinen Platz streitig gemacht.

Wie die ‚Times‘ berichtet, will der 19-Jährige am Ende der Saison seine Lage bewerten und entscheiden, wie es dann weitergeht. Rashford sei frustriert wegen seiner geringen Einsatzzeiten und hege Zweifel, ob sich daran etwas ändern wird, solange Mourinho das Zepter im Theater der Träume in der Hand hält.

Rashford habe das Gefühl, einen Schritt zurückgemacht zu haben, so die englische Zeitung. United wird den englischen Nationalspieler dennoch kaum ziehen lassen. Leihangebote des FC Sevilla und von West Ham United schlug man im Winter aus. Rashford wird eine große Zukunft zugetraut – nicht nur in Manchester.