Dank acht Punkten in fünf Rückrundenspielen hat sich die TSG Hoffenheim im Abstiegskampf etwas freigeschaufelt. Sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz sind zwar kein absolut beruhigendes, aber ein solides Polster.

Den Löwenanteil am Umschwung bei den Kraichgauern hat die starke Offensive um Roberto Firmino. Der Zehner, der mit elf Toren und neun Assists eine bärenstarke Saison spielt, ist im Umkehrschluss allerdings ein gefragter Mann. Neben Atlético Madrid, Paris St. Germain und Juventus Turin soll auch der russische Tabellenführer Zenit St. Petersburg konkretes Interesse zeigen.

Der Zeitung ‚Izvestia‘ zufolge will der Champions League-Gegner von Borussia Dortmund den Hoffenheimer spätestens im Sommer, wenn möglich aber sogar schon im Winter verpflichten. Möglich könnte dies der in Russland laut ‚Izvestia‘ noch bis zum 28. Februar geöffnete Transfermarkt machen. Allerdings ist kaum vorstellbar, dass die TSG ihren besten Spieler mitten in der Saison und ohne Aussicht auf Ersatz ziehen lässt.

Ähnliches gilt wohl auch für Andreas Beck. Um den Außenverteidiger wirbt angeblich Dinamo Moskau. Der Vertrag des Kapitäns läuft jedoch schon nach dieser Saison aus. Hoffenheim ist also unter Druck. Hinzu kommt, dass der gebürtige Russe eines Tages gerne in seiner Heimat spielen würde: „Fakt ist: Meine Wurzeln liegen in Russland und irgendwann kann es interessant sein, dort zu spielen. Wann, kann ich nicht sagen.“ In den kommenden drei Tagen könnte Beck noch wechseln.