Schon vor Saisonbeginn drängte Paul Pogba auf einen Wechsel. Das Verhältnis zu José Mourinho hatte bekanntermaßen schon in der vergangenen Spielzeit gelitten. Mittlerweile sind sich die beiden Alphatiere spinnefeind und ein konstruktives Zusammenarbeiten scheint unmöglich. Letzter trauriger Höhepunkt: Pogba wurde unter der Woche als Vize-Kapitän von Mourinho abgesetzt.

Lieber heute als morgen will Pogba Manchester United verlassen. Die nächste Möglichkeit bietet sich frühestens im Januar, wenn der Wintertransfermarkt seine Pforten öffnet. Allerdings gibt es für den Franzosen neben dem bisherigen Veto der Red Devils ein monetäres Problem.

Wie die ‚Marca‘ berichtet, streicht Pogba 24 Millionen Euro brutto und damit zwölf Millionen Euro netto Gehalt ein. Es könnte folglich schwierig werden für andere Vereine, eine solche Summe zu stemmen. Hinzu kommt eine angebliche Ablöseforderung aus Manchester, die sich laut dem ‚Daily Mirror‘ auf 224 Millionen Euro belaufen soll.

Interesse an Pogba bekunden mit dem FC Barcelona und Juventus Turin zwei absolute Schwergewichte. Allerdings agieren beide Klubs in finanzieller Hinsicht bereits am Limit. Ob ein Transfer des Mittelfeldspielers möglich wäre, ist fraglich. Andererseits würde Pogba wohl mittlerweile auch auf Gehalt verzichten, wenn er dafür Mourinho entkommen könnte.