Im Kreis der Nationalmannschaft soll Cristiano Ronaldo seinen Wunsch nach einem Vereinswechsel kundgetan haben. Die Spekulationen, wohin es den Weltfußballer ziehen könnte, ließen logischerweise nicht lange auf sich warten. Auch der FC Bayern München mit Trainer Carlo Ancelotti will angeblich ein Wörtchen mitreden. Ob an diesem Gerücht etwas dran ist, muss jeder für sich selbst beantworten. Eine echte Chance hätte der deutsche Meister aber wohl sowieso nicht.

Dem gut vernetzten Transfermarkt-Experten Gianluca Di Marzio zufolge hat Ronaldo seinem Berater Jorge Mendes schon mitgeteilt, wohin die Reise gehen soll. Demnach will der Portugiese unbedingt zurück zu Manchester United. Paris St. Germain, das bereit sein soll, praktisch jede Summe für Ronaldo auf den Tisch zu legen, werden nur Außenseiterchancen zugerechnet.

Englischen Medienberichten zufolge ist man auf der Insel begeistert von der Vorstellung, der verlorene Sohn könnte ins Old Trafford zurückkehren. Laut ‚Daily Mirror‘ ist United bereit, 200 Millionen Euro Ablöse plus Torhüter David de Gea nach Madrid zu schicken, um den Deal in trockene Tücher zu wickeln.

FT-Meinung: Sämtliche Medien beschäftigen sich mit der Causa Ronaldo und es ist äußerst kompliziert, eine fundierte Meinung abzugeben. Denn der 32-Jährige selbst hüllt sich weiterhin in Schweigen. Aus der Ferne lässt sich daher nicht beurteilen, ob Ronaldo Real tatsächlich verlassen möchte. Womöglich dienen die Wechselgerüchte auch dazu, von der Steueraffäre abzulenken. Und selbst wenn dahinter keine Absicht steckt, ist es doch ein angenehmer Nebeneffekt für CR7. Abschließend bleibt zu sagen: Wie konkret die Wechselgerüchte auch zu sein scheinen: Es bleiben bis jetzt Gerüchte.