Saúl Ñíguez von Atlético Madrid ist auf dem Sprung zum absoluten Superstar. Unter dem neuen spanischen Nationaltrainer Luis Enrique soll der dynamische Linksfuß von Atlético Madrid im Mittelfeld eine Hauptrolle einnehmen.

Saúls Vertrag bei den Rojiblancos läuft noch bis 2026. Doch laut ‚Mundo Deportivo‘ bedeutet dies nicht automatisch, dass der 23-Jährige auch langfristig bleibt. Der Grund: Nach Informationen des katalanischen Sportblatts besitzt der FC Barcelona ein Vorkaufsrecht für Saúl. Sollte ein Verkauf jemals ein Thema werden, hätte Barça das Recht, sich den Spieler zu angeln. Dies sei im Zuge des Transfers von David Villa zu Atlético im Jahr 2013 vereinbart worden.

Fakt ist: Saúls Arbeitspapier beinhaltet eine Ausstiegsklausel über 150 Millionen Euro. Ein interessierter Klub müsste also exakt diese Summe aufbringen, um den zehnfachen Nationalspieler zu verpflichten. Das gilt auch für den FC Barcelona.

PerspektivischFT-Meinung: Sehr viel ändert sich durch das Vorkaufsrecht der Katalanen nicht für Atlético. Nach wie vor müsste Saúl zunächst einmal auf seinen Wechsel pochen, ehe Barça ins Spiel kommt. Sollte sich der Mittelfeldspieler, der einst in der Real-Jugend kickte, so weiterentwickeln, könnte das Thema irgendwann akut werden.