Mit einem wahren Zaubertor versetzte Jordi Mboula die 1.600 Zuschauer im Miniestadi des FC Barcelona am 22. Februar ins Staunen. Im UEFA Youth League-Spiel gegen Borussia Dortmund setzt der mittlerweile 18-Jährige zum unwiderstehlichen Solo an, lässt die Schwarz-Gelben ins Leere laufen und vollendet im Sechzehner zum 4:1-Endstand. Wäre der Ball nicht im Tor gelandet, hätte man meinen können, Mboula habe seine Fußballstiefel vor der Partie mit Klebstoff präpariert.

Ein solch atemberaubendes Tor gerät natürlich auch beim BVB, der ohnehin stets auf der Suche nach neuen Toptalenten ist, nicht in Vergessenheit. Nur kurz nach Mboulas Sternstunde berichtete die ‚Sport‘, dass der BVB die Fährte des Rechtsaußen aufgenommen habe. Auch die AS Monaco sowie die Manchester-Klubs City und United sollen Interesse haben. Nun kommt Bewegung in die Personalie.

Die ‚Mundo Deportivo‘ berichtet, dass Barça und Mboula weit von einer Einigung über einen neuen Vertrag entfernt sind. Aktuell ist der spanische U19-Nationalspieler noch bis 2018 gebunden. Heißt: Verlängert er nicht, besteht im kommenden Sommer für die Katalanen letztmals die Möglichkeit, das Eigengewächs noch zu Geld zu machen. Besteht das Interesse der genannten Klubs nach wie vor, könnte angesichts eines möglichen Wettbietens sogar ein lukrativer Deal herausspringen.

PerspektivischFT-Meinung: Es käme überraschend, sollte Barça dem Sturm-Juwel tatsächlich keinen neuen Vertrag anbieten, wie von der ‚Mundo Deportivo‘ kolportiert. Dem Spieler ginge es nicht einmal ums Gehalt oder die Vertragslaufzeit, heißt es. Entscheidend sei für ihn die Aussicht auf regelmäßige Einsatzzeiten. Mboula muss folglich ganz behutsam über seinen weiteren Karriereweg entscheiden. Angebote wird es für den Traumtorschützen zu Genüge geben.