Josep Maria Bartomeu hat sich ausführlich zu den Sommertransferplänen des FC Barcelona geäußert. Bei ‚TVE‘ kam der Klub-Präsident zunächst auf Antoine Griezmann zu sprechen.

Es gibt eine Menge Spekulationen, aber Griezmanns Name liegt nicht auf dem Tisch. Und er hat sich auch nicht an uns gewandt.“ Der Star von Atlético Madrid hatte vor einem Jahr lange mit einem Wechsel ins Camp Nou geliebäugelt.

Rakitic & Umtiti sollen bleiben

Den Gerüchten um mögliche Abgänge von Ivan Rakitic und Samuel Umtiti nahm Bartomeu den Wind aus den Segeln. „Mit Rakitic sprach ich im Sommer. Ich kündigte an, dass wir seinen Vertrag verbessern könnten.“

Der Kroate ist noch bis 2021 gebunden und wurde immer wieder mit anderen Topklubs in Verbindung gebracht, etwa mit Juventus Turin oder Paris St. Germain. Bartomeu: „Er ist ein unbestrittener Top-Spieler und wird jedes Jahr besser.“

Der verletzungsgeplagte Umtiti soll entgegen anderslautender Berichte ebenfalls bleiben. „Mit ihm haben wir erst vor der WM verlängert. Er hat noch vier Jahre Vertrag und es gibt kein Umtiti-Problem. Ich möchte, dass er bleibt“, so Bartomeu.

„Dembélé ist viel besser als Neymar“

Ein weiteres Dauerthema in Katalonien ist Neymar. Der Superstar soll seinen Weltrekordwechsel zu Paris St. Germain im Sommer 2017 mittlerweile bereuen. Eine Rückkehr zu Barça ist für Bartomeu jedoch „nicht möglich“.

Der Hintergrund: „Wir haben ein neues Projekt mit Ousmane Dembélé und Philippe Coutinho – und damit sind wir zufrieden.“ Insbesondere Dembélé hat es Bartomeu angetan. „Er hat sich angepasst und ist viel besser als Neymar“, sagte der 56-Jährige.

Coutinho tut sich in Barcelona etwas schwerer. So richtig durchgesetzt hat sich die Zaubermaus noch nicht. Bartomeu ist aber optimistisch: „Er ist ein hervorragender Spieler und bleibt beim Team, sofern niemand seine Ausstiegsklausel zieht.“

Barça sucht den Super-Neuner

Eine offene Planstelle ist derweil die Mittelstürmerposition. Barça will einen Backup für Luis Suárez verpflichten, der mittelfristig die Nachfolge des 32-jährigen Uruguayers antreten könnte.

Lange galt Luka Jovic von Eintracht Frankfurt als Favorit – mittlerweile soll sich Barcelona aber aus dem Poker verabschiedet haben. Eine weitere heiße Spur führt dagegen zum Gegner im Champions League-Viertelfinale, Manchester United.

Dort steht Marcus Rashford noch bis 2020 (plus Option) unter Vertrag. Laut ‚Daily Mail‘ hat Barça den Angreifer zum Transferziel Nummer eins erklärt. Doch auch der ewige Rivale Real Madrid hat den 21-jährigen Rashford auf dem Zettel. Es bahnt sich ein Kampf der Schwergewichte an.