Im Transferpoker um Adrien Rabiot von Paris St. Germain hat der FC Barcelona offenbar eine wichtige Hürde genommen. Wie ‚Le Parisien‘ berichtet, haben sich die Katalanen mit dem 23-Jährigen auf dessen zukünftiges Gehalt geeinigt. Ein unterschriftsreifer Fünfjahresvertrag soll Rabiot in Kürze vorgelegt werden.

PSG hat zwar in letzter Konsequenz das Heft des Handelns in der Hand, doch geht die Pariser Zeitung davon aus, dass der Scheichklub seinem Eigengewächs keine Steine in den Weg legen wird. Rabiots Vertrag läuft 2019 aus und PSG, das mit dem Financial Fairplay zu kämpfen hat, ist auf die Ablöse in Höhe von potenziell 40 Millionen Euro angewiesen. Eine Verlängerung ist nicht vorgesehen.

Mangelnde Wertschätzung

Zudem fehle Rabiot in Paris die Wertschätzung. Die Nicht-Nominierung für die Weltmeisterschaft in Russland soll für den 23-Jährigen ein herber Schlag gewesen sein. Laut ‚Le Parisien‘ weiß zudem Neu-Trainer Thomas Tuchel den Mittelfeldspieler zwar zu schätzen, sieht in ihm jedoch keinen Schlüsselspieler. Bei Barça soll er als Iniesta-Nachfolger zu einem solchen reifen.

Gerüchte um Barcelona und Rabiot sind nicht neu, doch sie werden kontinuierlich konkreter. Ein Transfer des Franzosen könnte für alle drei Seiten Sinn ergeben. Es scheint sich in Richtung Barça-Wechsel zu entwickeln.