Barça oder Real: Neymar hat „keine Präferenz“ – Alves baggert

Barça oder Real: Neymar hat „keine Präferenz“ – Alves baggert

08.03.2013 - 15:52 Fußball Spanien » Primera División Kommentare

Einen Wechsel nach England plant Neymar nichtEinen Wechsel nach England plant Neymar nicht©Maxppp

Der FC Barcelona will seinen Fans so bald wie möglich den brasilianischen Ballzauberer Neymar präsentieren. Und die Verpflichtung des 21-Jährigen befindet sich auf einem guten Weg. Weil es den Nationalspieler wohl nach Spanien zieht, könnte nur noch Real Madrid dazwischenfunken.

Langsam aber sicher wird klar, wohin die Reise für das brasilianische Wunderkind Neymar gehen wird. Spätestens 2014 will der 21-Jährige den Sprung nach Europa wagen. Und obwohl die endgültige Entscheidung für einen Klub noch nicht gefallen ist, kristallisiert sich doch heraus, welches Land die Präferenz des Nationalspielers ist.

Aufgrund der Spielweise und der klimatischen Bedingungen hat sich Neymar offenbar für den Wechsel nach Spanien entschieden. Die beiden Schwergewichte FC Barcelona und Real Madrid machen sich berechtigte Hoffnungen. „Es gibt keine Präferenz, welche Option ich wähle. Beides sind großartige Vereine. Sie werden von allen respektiert und ein jeder hat seine eigene Historie sowie herausragende Spieler“, so die Einschätzung des Angreifers in der spanischen ‚Sport‘.

Dass die Tendenz eher zu ‚Barça‘ geht, lässt Neymar zumindest durchscheinen: „In den vergangenen Jahren hat der FC Barcelona der ganzen Welt Angst eingejagt mit seinem Fußball. Sie haben eine der besten Mannschaften weltweit.“ Ähnliche Worte zum Erzrivalen aus Madrid spart sich der technisch beschlagene Ballkünstler.

Werbung für den Wechsel zu den Katalanen macht Nationalmannschaftskollege Dani Alves. Der Rechtsverteidiger des spanischen Tabellenführers wünscht sich, dass Neymar möglichst bald auch sein Mitspieler im Verein wird. „Er will mich ständig überreden, zu ihm zu kommen. Er spricht von der Liga und der Erfahrung. Er war schon immer ein sehr guter Freund von mir“, berichtet Neymar. Wie gut es um Alves’ Überredungskünste bestellt ist, wird sich wohl schon bald herausstellen.

Matthias Rudolph

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