Takefusa Kubo ist in Spanien kein Unbekannter. Bereits mit zehn Jahren kam das Talent zum FC Barcelona. In den Folgejahren dominierte der dribbelstarke Mittelfeldspieler die Jugendligen in Katalonien nach Belieben. Ein Beispiel: In der U11 erzielte Kubo in 30 Spielen beeindruckende 74 Treffer. Doch das Abenteuer Barça sollte ein jähes Ende finden.

Im Jahr 2015 wurde den Blaugrana eine Transfersperre aufgebrummt. Grund waren die unzulässigen Verpflichtungen minderjähriger Spieler, darunter auch die von Kubo. Der damals 13-Jährige musste zurück in seine Heimat und schloss sich dem FC Tokio an. Mittlerweile ist Kubo 16 Jahre alt, hat schon sein Debüt in der J-League absolviert, dort schon getroffen und an der U20-Weltmeisterschaft teilgenommen.

Der brilliante Linksfuß ist keine Eintagsfliege und so will der FC Barcelona ihn so bald wie möglich zurückholen. Konkurrenz bekommen die Katalanen vom Erzrivalen Real Madrid. Nach Informationen der ‚Sport‘ machen auch die Königlichen dem ‚japanischen Messi‘ schöne Augen, ebenso wie Manchester United.

FT-Meinung: Spätestens wenn das Ausnahmetalent volljährig ist, wird seine Reise wieder nach Europa gehen. Die besten Karten im Poker hat der FC Barcelona, da man stets den Kontakt zu Kubo gehalten hat. Man darf gespannt sein, wie das Wunderkind sich in den kommenden Jahren entwickelt. Schon heute ruhen in Japan große Hoffnungen auf den zarten Schultern des einstigen Barça-Juwels.