Real: Was passiert mit Şahin?

Real: Was passiert mit Şahin?

12.07.2012 - 10:36 Fußball Spanien » Primera División Kommentare

Nuri Sahin hat bei Real Madrid einen schweren StandNuri Sahin hat bei Real Madrid einen schweren Stand©Maxppp

Nuri Şahin blickt auf eine unbefriedigende Saison zurück. Der türkische Nationalspieler hofft darauf, in der kommenden Spielzeit wieder zurück in die Spur und damit in die Startelf zu finden. Ob er diese Möglichkeit bei Real Madrid haben wird, ist weiterhin unklar. Die Madrilenen diskutieren eine Ausleihe.

Am Gewinn des spanischen Meistertitels mit Real Madrid hatte Nuri Şahin weit weniger Anteil als am Titel mit Borussia Dortmund ein Jahr zuvor. In der Primera División kam der 23-Jährige lediglich zu vier Einsätzen und stand nie länger als 45 Minuten am Stück auf dem Spielfeld. Nach seiner Knieverletzung verpasste Şahin den Anschluss und konnte diesen bis zum Saisonende nicht wieder herstellen.

Allen Beteiligten ist klar, dass der Mittelfeldspieler vor allem eines benötigt, um wieder zu alter Stärke zurückzufinden: Spielpraxis. Ob der Deutsch-Türke bei den ‚Königlichen‘ mit mehr Einsatzzeit als in der vergangenen Saison rechnen kann, darf allerdings bezweifelt werden. Die ‚Marca‘ berichtet, dass man sich bei Real ernsthaft Gedanken über ein Leihgeschäft macht. Spätestens wenn der Transfer von Luka Modrić zustande kommen sollte, wird es für Şahin noch schwieriger, ins Team zu kommen.

Ein Verkauf des ehemaligen Dortmunders kommt dem Bericht des Blatts zufolge nicht in Frage, da José Mourinho nach wie vor von Şahins Qualitäten überzeugt ist. Zudem besitzt der Techniker einen Vertrag bis 2017 und geht es nach ihm, erfüllt er diesen. „Ich habe nicht die Absicht, das Team zu wechseln. Ich spiele beim besten Klub der Welt. Bei Real zu sein ist ein Traum für mich“, erklärte Şahin kürzlich.

Dennoch kursieren mit dem FC Málaga und den Tottenham Hotspurs Namen von potenziellen Abnehmern. Allen voran Tottenham könnte bei einem Wechsel von Modrić Interesse an einer Verpflichtung Şahins haben. Ein Ausleihgeschäft wäre wohl für alle Seiten eine gute Lösung – auch wenn Şahin selbst davon bislang nichts wissen will.

Matthias Rudolph

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