Ich habe alles in Madrid. Ich habe ein Haus und Leute, die mich lieben. Man muss an alles denken.“ Im Februar liebäugelte James Rodríguez (27) noch heftig mit einer Rückkehr zu Real Madrid. Nun sind die Vorzeichen andere. Ein Verbleib beim FC Bayern wird durch das Comeback von Zinedine Zidane bei den Königlichen immer wahrscheinlicher. Die Münchner haben eine Kaufoption über 42 Millionen Euro.

Hintergrund: James verließ seinen Traumklub 2017 nur, weil er unter Zidane seinen Stammplatz verloren hatte. Beim Champions League-Finale schaffte es der Spielmacher nicht mal in den Kader. Der einstige Parade-Zehner Zidane hatte die Position hinter den Spitzen schlicht abgeschafft. Dass er in seiner zweiten Amtszeit auf den derzeit verliehen James setzt, ist nicht vorstellbar.

Vorzeitige Hakimi-Rückkehr?

Doch James ist nicht der einzige, dessen Zukunftsplanung die Zidane-Rückkehr beeinträchtig. Achraf Hakimi durchlebte zuletzt zwar eine Formdelle, spielt aber unter dem Strich eine Super-Saison für Borussia Dortmund. Die ‚as‘ bringt ihn mit einer vorzeitigen Rückkehr nach Madrid in Verbindung. Der 20-jährige Außenverteidiger ist aber noch bis 2020 an den BVB verliehen, der ihn seinerseits kaufen möchte.

Auch bei Spielern aus dem aktuellen Real-Kader könnte es veränderte Zukunftsplanungen geben. Marcelo (30) stand eigentlich schon kurz vor der Zusage bei Juventus Turin, da er seinen Stammplatz unter Santiago Solari verloren hatte. Mit Zidane sind die Vorzeichen aber andere. Beim Franzosen war der Linksverteidiger immer gesetzt. Möglich, dass er nun doch in Madrid bleibt.

Isco hui, Bale pfui

Gleiches gilt für Isco (26), für den Solari überhaupt keine Verwendung hatte. Der Edeltechniker spielte unter Zidane aber stets eine gute Rolle, weshalb er seine Wechselgedanken ad acta legen könnte. Weltfußballer Luka Modric (33) könnte laut ‚Independenteiner Verjüngungskur zum Opfer fallen.

Düster wird es auf jeden Fall für Gareth Bale, der weder bei Zidane noch unter Solari einen Stammplatz hatte. Schon Zidanes Abschied im vergangenen Frühsommer soll mit dem Widerwillen von Präsident Florentino Pérez, Bale abzugeben, zusammengehangen haben. Zudem war der Waliser der einzige Profi, der sich nicht öffentlich von Zidane verabschiedete. Der 29-Jährige hat mit Sicherheit keine Zukunft im Bernabéu.