Rund zwei Wochen ist es her, dass der FC Barcelona die Sommer-Verpflichtung von Frenkie de Jong festzurrte. Mindestens 75 Millionen Euro fließen dafür an Ajax Amsterdam. Genauso teuer könnte auch Matthijs de Ligt werden.

Der erst 19-jährige Ajax-Kapitän erfreut sich bei Europas Topklubs höchster Beliebheit. Auch der FC Bayern hat den Innenverteidiger auf dem Zettel. Ebenso wie PSG und Juventus. Doch auch bei de Ligt riecht es nach einer Zukunft in Katalonien.

Jeder würde gerne bei Barça spielen“, sagte der Rechtsfuß zuletzt. Und Teamkollege de Jong schob nach: „Ich habe mich schon entschieden, jetzt ist Matthijs an der Reihe.“ Voreilig will de Ligt aber nicht entscheiden.

De Ligts geschärfter Blick

Zwar identifiziert er sich total mit Barcelonas Fußballphilosophie – schließlich ähnelt sie der von Ajax sehr. Der ‚Mundo Deportivo‘ zufolge will der frischgebackene Golden Boy erst abwarten, wie genau Barça mit ihm plant.

Hintergrund: Die Blaugrana haben derzeit satte sechs Innenverteidiger unter Vertrag. Mit Jean-Clair Todibo (19) ist gerade erst ein Top-Talent zum Team gestoßen. Die klare Aussicht auf einen Stammplatz ist für de Ligt entscheidend.

FT-Meinung: De Ligts Bedenken sind durchaus naheliegend. Das Verteidiger-Juwel muss sich sicher sein, dass Barça mit ihm als wichtiger Stütze plant. Dafür müssten wohl noch einige Innenverteidiger das Team verlassen. Dass der Cruyff-Klub de Ligts Wunschziel ist, steht mittlerweile außer Frage.