Dass es Christian Heidel zu Beginn seiner Amtszeit gelang, Coke von Schalke 04 zu überzeugen, durfte als echter Coup aufgefasst werden. Als der Top-Transfer neben Breel Embolo. Dabei war der Spanier schon 29 Jahre alt, hatte allerdings zuvor dreimal in Serie die Europa League mit dem FC Sevilla gewonnen – sogar als Kapitän.

Entsprechend groß war die Vorfreude auf den Rechtsverteidiger, ebenso hoch die Erwartungen. Ein Achillessehnenriss stoppte den 30-Jährigen jedoch noch vor dem ersten Spieltag der vergangenen Spielzeit. Erst gegen Ende der Saison war er zurück auf dem Platz. Zum erhofften Leistungsträger wurde er nie, auch nicht unter Domenico Tedesco.

Große Konkurrenz

Nicht eine Minute stand Coke in der laufenden Saison für die Königsblauen auf dem Platz, wenngleich er zuletzt drei Wochen mit einer Kapselverletzung aussetzen musste. Dass der gebürtige Madrider im Anschluss gewünschte Einsatzzeiten erhält, ist eher unwahrscheinlich. Daniel Caligiuri ist auf dem rechten Flügel gesetzt, Alessandro Schöpf kehrt am Wochenende gegen Hertha BSC voraussichtlich zurück in den Kader.

Schon im Sommer gab es Gerüchte um einen möglichen Coke-Abschied. Diese könnten sich in der Winterpause verfestigen. Nach Informationen des spanischen Radiosenders ‚Cadena SER‘ befasst sich UD Levante mit einer Verpflichtung des Spaniers. Die Valencianer müssen den Ausfall von Rechtsverteidiger Iván López kompensieren, der mit einem Kreuzbandriss bis voraussichtlich April ausfällt.

PlausibelFT-Meinung: Coke ist auf Schalke nur Mitläufer. Seine Position im Team ist eng umkämpft. Ob er sich einen Stammplatz erobern kann, ist fraglich. Bleibt er weiter außen vor, wird sich Coke sicherlich mit einer Veränderung befassen, trotz Vertrags bis 2019. Levante könnte passen, selbst per Leihe. In Spanien fühlt sich der Routinier wohl