Beim ersten Härtetest für den FC Barcelona durfte Antoine Griezmann im 4-3-3 als zentrale Spitze auflaufen. Flankiert wurde der Franzose von seinem Landsmann Ousmane Dembélé und dem 20-jährigen Barça-Eigengewächs Álex Collado. Für Trainer Ernesto Valverde eine gute Gelegenheit, jede Menge Erkenntnisse zu sammeln.

So zeigte sich zum einen, dass Griezmann beste Voraussetzungen für den Tika-Taka-Stil des FC Barcelona mitbringt. Der Angreifer beschränkte sich meist auf einen Kontakt und versuchte, seine Nebenleute in Szene zu setzen. Wirklich produktiv war das Offensivspiel des spanischen Meisters am heutigen Tag aber nicht.

Allen voran Ousmane Dembélé verzettelte sich zu oft in Einzelaktionen. Das Zusammenspiel zwischen Griezmann und Collado respektive Jordi Alba auf der linken Seite klappte da schon besser. Viele Torchancen waren dem Königstransfer, der zur Halbzeit ausgewechselt wurde, aber nicht vergönnt. Leo Messi und Luis Suárez, die sich noch im Urlaub befinden, wurden schmerzlich vermisst.

Weitaus zielstrebiger präsentierte sich heute der FC Chelsea unter Neu-Trainer Frank Lampard. Durch Tore des 21-jährigen Tammy Abraham und Ross Barkley gewannen die Blues am Ende mit 2:1. Den Treffer für Barça besorgte Ivan Rakitic in der Nachspielzeit.