Real Madrid hat im Jahr 2013 versucht, Lionel Messi vom Erzrivalen aus Barcelona loszueisen. Das geht aus Dokumenten hervor, die ‚Football Leaks‘ enthüllt hat und unter anderem dem ‚Spielgel‘ und ‚El Mundo‘ vorliegen.

Demnach planten die Königlichen, den Argentinier zu verpflichten, bevor es letztlich zum Transfer von Gareth Bale (101 Millionen Euro/Tottenham Hotspur) kam. Es habe sogar ein Treffen zwischen Messi, seinem Anwalt, seinem Vater sowie Real-Präsident Florentino Pérez stattgefunden.

Real sei bereit gewesen, die Ausstiegsklausel, die damals bei 250 Millionen Euro lag, zu aktivieren. Jährlich hätte Messi bis 2021 je 23 Millionen Euro netto kassieren können. Die Königlichen dementieren diese Meldung jedoch.

Darüber hinaus berichtet die Enthüllungsplattform, dass Messi Ende 2016 rund zwölf Millionen Euro Steuern an die spanische Finanzbehörde Agencia Tributaria nachzahlen musste. Der fünfmalige Weltfußballer hatte bereits wegen Steuerhinterziehung in den Jahren 2007 bis 2009 vor Gericht gestanden. Der FC Barcelona reagierte besorgt auf die neuerlichen Vorwürfe, Messi zahlte nach und der Verein übernahm laut ‚Football Leaks‘ schließlich die Steuerschuld des Ausnahmekönners.