Der FC Barcelona unternimmt buchstäblich alles, um Lionel Messi während seiner gesamten Profikarriere im Klub zu behalten. Aus diesem Grund sind die Katalanen offenbar auch zu ungewöhnlichen Risiken bereit, nur um den Weltstar zufriedenzustellen.

Die ‚Mundo Deportivo‘ berichtet, dass Messis eigentlich bis 2021 datierter Vertrag eine spezielle Klausel enthält, die einen ablösefreien Abgang ein Jahr zuvor möglich macht. Demzufolge darf Messi zu einem anderen Verein wechseln, sofern dieser nicht zu den „großen Klubs in Europa“ zählt. Transfers nach China, Katar oder in kleinere europäischen Ligen wären dem Bericht zufolge denkbar.

Messi soll verlängern

Aus Sicht von Barça ist dies aber ohnehin nur ein theoretisches Konstrukt. In Katalonien macht man sich wenige Sorgen, dass Messi eines Tages einen anderen Weg einschlagen könnte. Vielmehr bastelt man im Camp Nou daran, das Arbeitspapier des fünffachen Weltfußballers vorzeitig zu verlängern.

Angestrebt wird eine Ausdehnung bis mindestens 2022, nach Wunsch des Klubs sogar noch ein Jahr länger. Darüber hinaus soll die Ausstiegsklausel über 700 Millionen Euro – die für sämtliche Klubs gilt – noch einmal angehoben werden. Denn das Schlimmste aus Barça-Sicht ist die Vorstellung, dass Messi eines Tages mit einem anderen Klub um den Champions League-Titel kämpft.