Mit nur einem Punkt steht Real Madrid aktuell auf dem letzten Tabellenplatz der Champions League-Gruppe A. Verlieren die Königlichen am morgigen Dienstag gegen Galatasaray, schwinden die Chancen auf das Achtelfinale deutlich. Ein Ausscheiden in der Vorrunde wäre für den Nobelklub aus Madrid eine waschechte Katastrophe. Und auch Zinedine Zidane würde dieses Fiasko als Trainer wohl nicht überstehen.

Der ‚El Mundo‘ zufolge könnte die Partie in Istanbul schon Zizous letzte als Übungsleiter der Madrilenen sein. Nach dem 0:1 am Wochenende gegen Aufsteiger RCD Mallorca wackelt Zidanes Stuhl bereits mächtig. Und es sind nicht nur die Ergebnisse, die gegen den einstigen Weltfußballer sprechen.

Seit seiner Rückkehr auf den Chefsessel im vergangenen März ist es Zidane nicht gelungen, dem Team eine neue Spielidee zu vermitteln. Nach wie vor fällt es dem Starensemble schwer, Tore zu erzielen – daran änderten auch die teuren Verpflichtungen von Eden Hazard und Luka Jovic nichts. Und auch in der Defensive fehlt nicht selten die letzte Entschlossenheit.

Alternativen im Hinterkopf

Eine Krankheit, die Real schon lange mit sich herumschleppt. Es gab aber Zeiten, in denen die Königlichen so viele Tore schossen, dass die Nachlässigkeiten in der Rückwärtsbewegung kaschiert werden konnten. Aktuell läuft es aber vorne wie hinten unrund. Ein Zustand, den die Bosse um Präsident Florentino Pérez wohl nicht mehr lange dulden werden.

Hinter den Kulissen werden angeblich schon eifrig Lösungen für eine Ära nach Zidane diskutiert. Allen voran der Name José Mourinho fällt in diesem Zusammenhang immer wieder. Aber auch Massimiliano Allegri soll Thema sein im Estadio Santiago Bernabéu. Morgen hat Zidane aber zunächst noch einmal die Möglichkeit, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen – oder diese weiter festzuzurren.