Sami Khedira und Mesut Özil haben ihren Weg gemacht bei Real Madrid. Und auch wenn Özil zu Beginn der Saison mit einer Formkrise zu kämpfen hatte, der deutsche Nationalspieler ist beim spanischen Nobelklub absoluter Leistungsträger. Er lenkt das Offensivspiel der ‚Königlichen‘, vor allem von seinen Zuspielen profitiert Superstar Cristiano Ronaldo.

José Mourinho legt Wert darauf, dass die Verpflichtung der beiden Deutschen insbesondere sein Verdienst war. „Khedira kannte hier niemand. Die für das Scouting verantwortliche Person (zu dieser Zeit Jorge Valdano, Anm. d. Red.) wusste nicht, wer er ist. Wir haben ihn verpflichtet. Dafür war ich verantwortlich“, stellt der Real-Trainer bei ‚France Football‘ klar, „Özil kannten sie zwar, waren sich aber nicht sicher. Er ist jetzt hier. Bei Khedira wussten sie außerdem nicht, dass er in seinem letzten Vertragsjahr und deswegen sehr günstig war. Und sie hatten keine Ahnung, dass Özil Probleme mit Werder hatte.“

Mourinho wird der schwache Saisonstart angelastet. Der Rückstand auf den Erzrivalen FC Barcelona beträgt bereits acht Punkte. Der Portugiese verweist auf die vergangene Saison. „Real war spanischer Meister, Chelsea hat die Champions League gewonnen. Barcelona weder das eine noch das andere“, beschwert sich Mourinho, den besonders die Lobgesänge auf die Spielweise der Katalanen ärgern.

‚The Special One‘ steht vor allem von Seiten der Medien unter Druck. Bleibt bei dem polarisierenden und eigenwilligen Coach der Erfolg aus, wird sein Stil schnell infrage gestellt. Helfen können ihm in der schwierigen Phase nur die eigenen Spieler – der Rückendeckung von Khedira und Özil dürfte sich der 49-Jährige sicher sein.