Eigentlich bei allen Klubs, bei denen Zlatan Ibrahimović bislang unter Vertrag stand, drückte der schwedische Torjäger dem Spiel seinen Stempel auf. Bei allen, bis auf einen: Dem FC Barcelona. Bei den Katalanen wirkte ‚Ibra‘ meist wie ein Fremdkörper. Sein robustes, wenn auch technisch versiertes Spiel, überzeugte den damaligen Trainer Josep Guardiola nicht. Die Folge war, dass sich Ibrahimović häufiger als gewünscht auf der Ersatzbank wiederfand.

Verziehen hat der 31-jährige Angreifer seinem Ex-Klub diese Demütigung offenbar immer noch nicht, obwohl er ‚Barça‘ schon nach einem Jahr wieder verließ. Wenn sich die Gelegenheit bietet, ist der jetziger Pariser immer wieder für einen kleinen Seitenhieb gut. So wie am gestrigen Donnerstag, als er auf Nachfrage der ‚Marca‘, ob er sich vorstellen könnte, dass Mario Balotelli eines Tages bei Real Madrid spielt, erwiderte:

Das sehe ich nicht kommen, eher geht er zu Barcelona. Durchschnittliches Team, durchschnittlicher Spieler.“ Dass Ibrahimović mit dieser Aussage auch seinen ehemaligen Mitspieler aus gemeinsamen Zeiten bei Inter Mailand durch den Kakao zog, scheint ihn dabei wenig zu stören.

Ohnehin präsentiert sich ‚Ibra‘ in den vergangenen Tagen als Mann der markigen Sprüche. Jüngst sorgte er auf einer Pressekonferenz mit dem ironisch gemeinten Versprechen, er stehe für eine Rückkehr zum AC Mailand bereit, für große Verwirrung.