In sämtlichen Mannschaftsteilen stehen die Zeichen bei Real Madrid auf Veränderung. Zu schlecht läuft es in der aktuellen Saison. Und so ist Trainer Santiago Solari bei weitem nicht der einzige, der um seine Zukunft bangen muss.

Tor

Thibaut Courtois ist die absolute Nummer eins. Sowohl Keylor Navas als auch Kiko Casilla sind darum Wechselkandidaten für den kommenden Sommer. Der Costa-Ricaner hat seinen Kontrakt Medienberichten zufolge zwar erst kürzlich bis 2021 verlängert, einen Abschied zum Saisonende schließt das aber wohl nicht aus.

Abwehr

Hartnäckig halten sich Gerüchte, wonach Marcelo bei Juventus Turin ganz oben auf der Wunschliste steht. Cristiano Ronaldo himself soll sich für die Verpflichtung seines Ex-Kollegen und Kumpels stark machen. Vertraglich ist Marcelo allerdings noch bis 2022 an Real gebunden. Und die Königlichen wären schlecht beraten, den Dauerbrenner abzugeben. Der Ex-Frankfurter Jesús Vallejo dürfte da schon eher seine Koffer packen. Denn die Entwicklung des Innenverteidiger-Talents ist für beide Seiten unbefriedigend.

Mittelfeld

Im vergangenen Sommer wehrte sich Real noch erfolgreich gegen die Abwerbeversuche von Inter Mailand und ließ Luka Modric nicht ziehen. Angesichts des 2020 auslaufenden Vertrags könnte der Transfer nach der Saison dann aber über die Bühne gehen. Denn eine Vertragsverlängerung ist derzeit nicht absehbar. Folgen könnte dem Kroaten der spanische Nationalspieler Isco, der bislang unter Solari nicht zurechtkommt. Es scheint, als könnte nur ein erneuter Trainerwechsel dessen Karriere bei Real retten.

Angriff

Die Kasse richtig klingeln lassen, könnte Gareth Bale. Der Waliser ist auch in Abwesenheit von Ronaldo nicht in der Lage, das Team zu führen. Sollte ein lukratives Angebot aus der Premier League eingehen, wird Real darüber nachdenken. Und auch die Uhr von Karim Benzema läuft langsam aber sicher ab. Der 31-Jährige dürfte bald von einem jüngeren Torjäger ersetzt werden. Eine heiße Spur führt zu Mauro Icardi von Inter Mailand. Bleibt als Abschiedskandidat Nummer neun der erst im Sommer zurückgeholte Mariano Díaz. Eine tragende Rolle kann der 25-Jährige auch in seiner zweiten Madrider Amtszeit nicht einnehmen. Eine erneute Trennung ist nicht ausgeschlossen.