Nach Informationen der ‚Marca‘ hat die spanische Liga die Ablöse für den Transfer von Neymar abgelehnt. La Liga-Präsident Javier Tebas hatte dies schon gestern angekündigt, als er sagte: „Nein, wir werden das Geld eines solchen Klubs wie PSG nicht akzeptieren. Sie sind zwar nicht Mitglied von La Liga, aber wollen hier unsere Rechte nutzen. Dieser Klub bricht Regeln und Gesetze, nämlich das Financial Fairplay der UEFA und die Gesetze der Europäischen Union sowie die Wettbewerbsregeln aus der Schweiz.“

In Spanien ist es üblich, dass ein Spieler seine Klausel selbst bezahlt, um den Vertrag mit seinem Arbeitgeber zu lösen. Laut ‚Marca‘ werden Neymar und Paris St. Germain nun die FIFA einschalten, um den Wechsel vorläufig über die Bühne zu bringen. Denn der Brasilianer will nach Möglichkeit schon am Wochenende erstmals für PSG auflaufen.

Der Sporttageszeitung zufolge wird die Entscheidung der Liga keinen Einfluss auf den Transfer haben. Ein Vetorecht besteht schlichtweg nicht. Die FIFA wird den Transfer wohl genehmigen. Anschließend muss die UEFA nach Ablauf des Sommertransfermarkts prüfen, ob das Financial Fairplay eingehalten wurde. Bis dahin dürfte Neymar schon seine ersten Tore für PSG geschossen haben.