Im Sommer 2002 schoss Ronaldo die Seleção zum WM-Titel. Oliver Kahn wird sich noch erinnern. Anschließend wechselte El Fenomeno für 45 Millionen Euro zu Real Madrid. Vier Jahre später holte sich Italien den WM-Pokal beim Sommermärchen in Deutschland. Angeführt wurde die Squadra Azzurra von Kapitän Fabio Cannavaro. Erneut war es Real Madrid, das den zweikampfstarken Innenverteidiger nach dem Turnier unter Vertrag nahm.

2010, als sich Spanien zum Weltmeister kürte, verzichteten die Königlichen auf einen neuen Weltmeister im Team. Schließlich standen mit Iker Casillas, Sergio Ramos, Xabi Alonso und Álvaro Arbeloa schon einige der Helden im Kader. Und die anderen Stars der Furia Roja waren vornehmlich an den FC Barcelona gebunden und damit unerreichbar. Mit Mesut Özil, Sami Khedira und Ángel Di María schnappte sich Real aber drei Akteure, die in Südafrika nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht hatten.

Beim jüngsten Turnier in Brasilien schlugen die Madrilenen dann auch wieder doppelt zu. Weltmeister Toni Kroos kam ebenso wie der kolumbianische WM-Held James Rodríguez, der Präsident Pérez mit seinen Geniestreichen am Zuckerhut verzückt hatte. Und wer kommt 2018 als neuer WM-Star ins Santiago Bernabéu?

Darüber spekuliert die Online-Zeitung ‚Okdiario‘ am heutigen Mittwoch. Mögliche Kandidaten sind demzufolge Harry Kane (Tottenham), Robert Lewandowski (FC Bayern), Antoine Griezmann (Atlético Madrid), Paulo Dybala (Juventus) sowie Edinson Cavani (PSG). Alle Genannten haben die Qualität, in Russland zu den schillerndsten Figuren zu zählen. Und es kann gut sein, dass Pérez dann kurzerhand zum Handy greift. Es wäre schließlich nicht das erste Mal.