Real-Präsident will Barça ärgern: 80 Millionen für Busquets

Real-Präsident will Barça ärgern: 80 Millionen für Busquets

04.01.2013 - 14:16 Fußball Spanien » Primera División Kommentare

Sergio Busquets besticht durch seine ZweikampfstärkeSergio Busquets besticht durch seine Zweikampfstärke©Maxppp

Sergio Busquets ist eine der tragenden Säulen im Mittelfeld des FC Barcelona. Für 80 Millionen kann der Welt- und Europameister den spanischen Tabellenführer aber wohl verlassen. Real-Präsident Florentino Pérez würde dem Erzrivalen nur allzu gerne einen Leistungsträger abjagen.

Real Madrid ist für seine verschwenderische Transferpolitik bekannt. Der Klub aus der spanischen Hauptstadt schmückt sich gerne mit den vermeintlich besten und teuersten Spielern der Welt und hat in der Vergangenheit bereits so manchen unmöglich erscheinenden Deal über die Bühne gebracht. Beispiele sind die Transfers von Cristiano Ronaldo oder Zinedine Zidane. Das höchste der Gefühle ist es für die Madrilenen aber, wenn sie einen Spieler vom FC Barcelona loseisen können.

Für knapp 60 Millionen machte Real dem Erzrivalen im Sommer 2000 den Portugiesen Luis Figo abspenstig. Beim Aufeinandertreffen der beiden Vereine entlud sich die ganze Wut der ‚Barça‘-Fans über diese Schmach und gipfelte darin, dass dem damaligen Rechtsaußen der Kopf eines Spanferkels vor die Füße geworfen wurde. Ginge es nach Florentino Pérez, wäre es an der Zeit, den Konkurrenten erneut zu provozieren.

Der Real-Präsident plant nach Informationen von ‚El Economista‘ die Verpflichtung von Sergio Busquets. Der Mittelfeldspieler besitzt zwar noch einen Vertrag bis 2015, kann die Katalanen aber dem Blatt zufolge für eine festgeschriebene Ablöse von 80 Millionen Euro verlassen. Diesen Umstand wolle Pérez nutzen, um den FC Barcelona zu ärgern. Darüber hinaus steht im kommenden Sommer seine Wiederwahl als Vereinspräsident an, bei der er mit einem Deal dieser Größenordnung punkten will.

Da Busquets im Starensemble des spanischen Tabellenführers gesetzt ist, gibt es für ihn wenig Grund, die Fronten zu wechseln. Zumal er mit dem Wechsel nach Madrid die Gunst der ‚Barça‘-Anhänger auf einen Schlag und wohl auch auf ewig verlieren würde. Trotz der Gegenbeispiele Figo, Zidane oder Ronaldo – der Kauf von Busquets wird wohl eine unmögliche Mission für Pérez bleiben.

Matthias Rudolph

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