Real sichert sich Vorkaufsrecht auf Bale

Real sichert sich Vorkaufsrecht auf Bale

03.09.2012 - 10:11 Fußball Spanien » Primera División Kommentare

Bis 2016 an Tottenham gebunden: Gareth BaleBis 2016 an Tottenham gebunden: Gareth Bale©Maxppp

Gareth Bale ist Leistungsträger bei den Tottenham Hotspurs und auf dem internationalen Transfermarkt ein gefragter Mann. Für den Fall, dass in den kommenden Jahren ein Wechsel ansteht, wäre Real Madrid der erste Ansprechpartner.

Wir sind glücklich, Luka begrüßen zu können und freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit Tottenham in den kommenden Jahren“, erklärte Florentino Perez, Präsident von Real Madrid, nach Abschluss des Transfers von Luka Modrić. Im Zuge dieses Deals vereinbarten die ‚Königlichen‘ aus Madrid und die Tottenham Hotspurs, sich auch in Zukunft die Bälle zuwerfen zu wollen.

Die Kooperation der beiden Vereine soll sich auf die Bereiche Scouting, kommerzielle Beziehungen und Trainingspraktiken beziehen. Teil des Deals ist aber auch, dass junge Talente vorzugsweise von Madrid auf die Insel wechseln sollen und Real im Gegenzug erster Ansprechpartner ist, wenn die ‚Spurs‘ einen Leistungsträger abgeben wollen. So verhält es sich laut ‚Daily Mirror‘ auch im Falle Gareth Bale.

Sollte der Waliser, der seinen Vertrag in London erst kürzlich bis 2016 verlängert hat, zum Verkauf stehen, könnte Real ein Vorkaufsrecht geltend machen und sich die Dienste des 23-Jährigen für rund 55 Millionen Euro sichern. Ein Teil der Ablöse würde wegfallen, sofern Tottenham Interesse an dem ein oder anderen hoffnungsvollen Talent zeigt.

Zunächst ist Bale allerdings fest bei den ‚Spurs‘ eingeplant. Nicht zuletzt, da Real für die laufende Saison keine Verwendung für den schnellen Flügelspieler hat, der sowohl links offensiv als auch in der Viererkette agieren kann. Für die hintere Reihe besitzen die Madrilenen mit Marcelo und Fábio Coentrão zwei erstklassige Spieler. Davor ist Cristiano Ronaldo gesetzt, aber auch Ángel di María oder Mesut Özil können diese Position spielen. Über kurz oder lang könnte der Weg von Bale dennoch von der englischen in die spanische Hauptstadt führen.

Matthias Rudolph

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