Real Madrid darf sich offenbar berechtigte Hoffnungen machen, im nächsten Sommer den Zuschlag bei Kepa Arrizabalaga zu erhalten. Einem Bericht der ‚Marca‘ zufolge hat der Torhüter von Athletic Bilbao ein Angebot zur Verlängerung seines am Saisonende auslaufenden Vertrags abgelehnt.

Ein Jahresgehalt von drei Millionen Euro sollen die Basken offeriert haben. Abgeschreckt habe Kepa aber vor allem die Ausstiegsklausel. Auf 75 Millionen Euro wollte der La Liga-Klub den Passus festlegen.

Real Madrid will die Verhandlungen mit dem 23-Jährigen im Januar aufnehmen, heißt es. Zinédine Zidane habe grünes Licht gegeben und Torwarttrainer Luis Llopis, einst bei Bilbao tätig, seine ausdrückliche Empfehlung für die Nachwuchshoffnung ausgesprochen.

Kepa statt Königslösung?

Der Plan der Königlichen: Kepa soll sich mit dem jetzigen Stammtorwart Keylor Navas um den Platz im Kasten duellieren. Spätestens 2020, wenn der Kontrakt des Costa Ricaners endet, sei Kepa als neue Nummer eins eingeplant.

Auf der iberischen Halbinsel wird der Baske bereits als kommender spanischer Nationaltorhüter gehandelt. 22 Mal war er bereits für die U21 im Einsatz, holte bei der EM im Sommer den Vize-Titel.

PlausibelFT-Meinung: Im Gespräch sind in Madrid auch immer wieder die Namen Thibaut Courtois und David de Gea. Klar ist aber: Anders als Kepa würden die beiden gestandenen Keeper-Größen wohl auf eine sofortige Stammplatz-Garantie beharren. Das Szenario, Kepa in Navas’ Schatten aufzubauen, würde in Reals derzeitige Transferpolitik passen. Mit Dani Ceballos und Theo Hernández holte man bereits im Sommer zwei ligaerfahrene Talente ins Bernabéu.