Ein Mitglied des Manager-Stabs von Paris St. Germain soll Nasser Al-Khelaïfi einen ungewöhnlichen Deal empfohlen haben. Wie die spanische Zeitung ‚El País‘ berichtet, riet der PSG-Verantwortliche seinem Präsidenten, Kontakt zum FC Barcelona aufzunehmen. Den Katalanen sollte man Kylian Mbappé anbieten, um im Gegenzug einige Millionen plus Philippe Coutinho nach Paris zu locken.

Grund für diesen ungewöhnlichen Tausch soll der brasilianische Superstar Neymar sein. Dieser sieht in Mbappé angeblich eher einen Rivalen als einen Mitspieler. Der hochtalentierte Franzose könnte Neymar aus dessen Sicht Konkurrenz beim Kampf um den Ballon d’Or machen. Der 222-Millionen-Mann und sein Kumpel Dani Alves sollen es daher tunlichst vermeiden, Mbappé auf dem Spielfeld in Szene zu setzen.

Coutinho dagegen ist ein Kumpel von Neymar und könnte die Chancen erhöhen, dass der 26-Jährige seinen anvisierten Wechsel zu Real Madrid noch um einige Jahre aufschiebt. Dass der 25-Jährige sich gerade erst seinen großen Traum vom FC Barcelona erfüllt hat und keinen Gedanken an einen Wechsel verschwendet, thematisiert ‚El País‘ nicht wirklich.

FT-Meinung: Zunächst hatte Neymar große und unübersehbare Probleme mit Edinson Cavani. Seitdem halten sich hartnäckige Gerüchte, der Uruguayer müsse PSG im Sommer verlassen, weil Neymar dies fordert. Dass auch Mbappé dem Olympiasieger ein Dorn im Auge sein soll, ist hingegen neu. Wie viel Wahrheit dahinter steckt, ist schwierig zu beurteilen. Offensichtlich ist aber: Der enorme Einfluss von Neymar bei PSG stört den Frieden im Verein dauerhaft.